23 Sep 2011
Mirabelle im eigenen Garten
Die Mirabelle ist eine Pflaumenart. Sie ist in unseren Breiten in den Gärten sehr beliebt. Ihre gelben Früchte sind so schmackhaft, dass man sie gern im Garten vom Baum ißt. Diese besonders süße Pflaume kann man auch hervorragend zu Marmelade verarbeiten. Sie wird auch als gelbe Zwetschge bezeichnet.
Der Baum der Mirabelle ist dornenlos und sparrig. Die Zweige sind behaart. Es ist eine einjährige Pflanze. Sie hat fünf Kronblätter, die leicht grünlich sind.
Mirabelle als Frucht
Die Mirabelle ist eine Steinfrucht. Zwei bis fünf Zentimetern ist ihr Durchmesser. Ihre Form ist kugelig, ihre Farbe dunkelgelb mit einer rötlichen oder grünen Punktierung. Ihr Fruchtfleisch ist zuckersüß bis leicht säuerlich. Es löst sich leicht vom Steinkern ab. Man kann sie frisch essen sowie Torten damit belegen. Im Kühlschrank hält sie sich nur einige Tage und sollte schnell verarbeitet werden. Der Mirabellenbrand begeistert Liebhaber der Frucht. Das Aroma ist einzigartig und sehr frisch.
Hauptanbaugebiete und Sorten
Ursprünglich kommt die Frucht aus Asien. Die Mirabelle wird heute in Süd- und Mitteleuropa angebaut. Auch in Nordafrika ist das Obst beliebt. In unseren Breiten sind die Hauptanbaugebiete: Lothringen, Mittelrhein, Pfalz und Mainfranken. In Deutschland werden die Früchte ab Ende Juli, hauptsächlich im August und September geerntet. Bekannte Sorten sind: Frühe Mirabelle, Gelbe Mirabelle, Mirabelle von Herrenhausen, Mirabelle von Nancy, Mirabelle aus Metz, Flotows Mirabelle, Bellamira und Miragrande.
Mirabellen-Baum im eigenen Garten
Auch wenn diese Frucht sich frisch nicht so lang hält und leicht braune Flecken bekommt, ist sie doch besonders und hat ein eigenes Aroma. Deshalb sollte ein Mirabellen-Baum im Garten nicht fehlen. Am besten pflanzt man ihn im Spätherbst, damit er gut anwurzeln kann. Doch auch im Frühjahr bis ca. Mitte März ist das möglich. Gut ist es auch, einen Baum mit Wurzeln im Topf zu kaufen, damit er sich an einem sonnigen Platz im Garten schnell verwurzeln kann. Dieser ist etwas teurer als ein wurzelloser.
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